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Tohuwabohu auf TV-Schirmen - Neue Sendeplätze, Hochbetrieb bei SMAT-Umstellungen

Die fortschreitende Digitalisierung in der europäischen Fernsehwelt wirft ihre Schatten voraus: häufige Wechsel von Sendeplätzen, neue – teils überraschend eingesetzte und verschlüsselte – Programmangebote. Die SMAT-Serviceleute haben alle Hände voll zu tun.

Geduld benötigen derzeit alle SatellitenTV-Konsumenten quer durch Österreich. So bleibt beispielsweise seit 26. Oktober der gewohnte Sendeplatz für "TW 1" auf den analogen Empfangsgeräten leer, da dieser mit dem neuen "ORF 3" getauscht wurde – allerdings in verschlüsselter Form. Auch die gewohnten Sendeplätze für "VIVA" oder "NICK" bleiben derzeit schwarz.

Hochbetrieb herrscht deshalb nicht nur im TV-Äther, sondern auch beim SMAT-Dienstleister HOB. Die vorerst gute Nachricht: In der Zwischenzeit wurde eine künftig einheitliche Vorgangsweise bei weiteren Sendeplatz-Rochaden vereinbart. In erster Linie müssen aber in sämtlichen betreuten Wohnhausanlagen die Empfangsstationen auf die neuen Satellitenpositionen eingestellt werden, gleichzeitig laufen die Umstellungen auf das digitale TV. Damit ist ein enormer Aufwand verbunden.

Konkret: Die mobilen HOB-Serviceteams haben die harte Aufgabe, mehr als 400 SMAT-Kopfstationen allein in Wien auf das entstandene Äther-Tohuwabohu sowie auf das digitale Zeitalter rasch umzurüsten. Dass dieser Monstereinsatz nicht über Nacht zu erledigen ist, liegt auf der Hand.

Hintergrund der Turbulenzen ist ein "Tag X": Mit 1.Mai 2012 wird der in Europa am weitesten verbreitete TV- und Hörfunk-Satellit "Astra" seine analoge Ausstrahlung einstellen und die letzte große Etappe zu digitalisierten Programmangeboten einleiten.

Aktuelle Informationen, Entwicklungen und neue Programmlisten finden Sie jederzeit unter www.hob.at


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