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Nr. 70 / November 2017

SOZIALBAU intern: Im Zentrum stehen die Kunden

SOZIALBAU intern: Im Zentrum stehen die Kunden
Ein Blick in die Abteilung der SOZIALBAU: Der persönliche Kundenservice von Österreichs größtem gemeinnützigen Wohnungsunternehmen steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
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Ein verlässlicher Partner über Generationen

Wer im Kundenzentrum der SOZIALBAU ein Anliegen vorbringt, kann stets auf eine professionelle, individuelle und vor allem persönliche Betreuung zählen. Das ist keine Selbstverständlichkeit in einer Zeit, in der Unternehmen immer mehr dem Trend unterliegen, ihre Verbindung zum Kunden mittels anonymer Self-Service-Automaten zu gestalten, versichert Keineder, Leiter des Kundenzentrums: „Bei uns kontaktiert Sie kein Computer, sondern immer hilfsbereite Sachbearbeiter, die Sie in Ihren Anliegen unterstützen“ und ergänzt: „Wir haben uns die Qualität des persönlichen Gesprächs erhalten. Das ist auch ganz wichtig. Für uns mag die Organisation rund um Mietwohnungen Alltag sein, aber Mieter sind damit ein paar Mal im Leben konfrontiert. Hinzu kommen Sprach- und Kulturbarrieren, die den persönlichen Kontakt benötigen. Die Resonanz der Kunden ist durchwegs positiv, deshalb kommen viele Menschen zu uns, deren Eltern schon in einer Wohnung der SOZIALBAU wohnen. Wir betreuen über Generationen hinweg“, so Keineder.

Kompetenz in Zahlen

Dabei meistert das Team des Kundenzentrums, bestehend aus 14 Frontoffice- und acht Backoffice-Mitarbeitern Beachtliches. Jährlich werden 2.000 Wohnungswechsel organisiert, 500 neu gebaute Wohnungen vergeben, monatlich bis zu 8.000 Telefonate geführt und täglich rund 100 Kunden vor Ort in der Lindengasse 55 empfangen. Zahlen, die die enorme Nachfrage an dem günstigen Wohnungsangebot der SOZIALBAU eindrucksvoll unterstreichen. Aktuell belaufen sich die Anmeldungen für jedes Neubauprojekt auf mehrere tausend Interessenten. Dazu Keineder: „Wir haben auf den steigenden Wohnungsbedarf mit einer deutlichen Steigerung der Neubautätigkeit reagiert. Über 700 Wohnungen werden gerade gebaut, zehn Projekte mit insgesamt 1.600 Wohnungen befinden sich in der Planungsphase.“

Neben der kompetenten Wohnraumversorgung werden weiters jährlich rund 3.000 Parkplätze vermittelt, sowie zahlreiche Büros und Geschäftslokale - mit einer bemerkenswert niedrigen Leerstandsquote von unter einem Prozent.

Qualität ist keine Frage des Preises

Die Schaffung leistbaren Wohnraums geht bei der SOZIALBAU allerdings nie auf Kosten der Qualität. „Wenn es gelingt, günstiges Wohnen mit Qualität zu vereinbaren, dann steht SOZIALBAU darunter“, beteuert Keineder „Das stärkste Argument ist sicherlich das Gesamtpaket. Und zwar die Kombination aus verlässlichem Vermieter, einem sicheren und preisgünstigen Mietverhältnis und einer qualitätsvollen Ausstattung. Da bleiben bei uns keine Wünsche offen. Die SOZIALBAU bietet nur leistbare Wohnungen der Kategorie A an. Seit über 15 Jahren errichten wir zum Beispiel keine Wohnungen ohne Freiflächen wie etwa Balkone, Loggien oder Terrassen.“

Um mehr Menschen ihren Wunsch nach hochwertigem Wohnen zu einem fairen Preis zu erfüllen, würde die SOZIALBAU gerne ihre Bautätigkeit steigern. Allein der Mangel an Baugründen für den gemeinnützigen Wohnbau verhindert die Befriedigung der steigenden Nachfrage. Das SOZIALBAU-Team des Kundenzentrums wird sich dennoch für jeden Kunden und Interessenten persönlich einsetzen, um seinem Wohntraum ein Stück näher zu kommen.

Fotos: Sozialbau, Melzer

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50 Jahre mit Bestand - ein Rückblick

50 Jahre mit Bestand - ein Rückblick
Ein stolzes Jubiläum: Die SOZIALBAU-Wohnhausanlage in der Wiener Anton-Krieger-Gasse wurde 50 Jahre alt. Wir ließen die Zeit mit Bewohner Friedrich Massinger (80) Revue passieren.
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Im Jahr 1967 sah es am „Maurerberg“ in Wien Liesing noch ganz anders aus. Weingärten prägten neben ersten Wohnhausanlagen und einigen Gasthäusern das Bild. Hier, in der Anton-Krieger-Gasse , errichtete die SOZIALBAU – um die damals stolze Summe von 40 Millionen Schilling eine sehr ansehnliche Wohnhausanlage. Inzwischen hat sich nicht nur die Währung geändert: Was einst als „Glasscherbenviertel“ belächelt wurde, ist heute eine der begehrtesten Wohngegenden ganz Wiens. Historisch hat das Tradition: Schon in der Kaiserzeit fuhren hier Tagesausflügler im Fiaker nach Rodaun. 

Ein gutes Leben

Und noch heute – 50 Jahre später - wohnen 30 Prozent der Erstmieter im schmucken Wohnquartier der SOZIALBAU. Friedrich Massinger (80) ist einer von Ihnen. Anno 67 ist er aus beruflichen Gründen von der Obersteiermark nach Wien gezogen und hat hier in einer der 198 Wohnungen ein leistbares Zuhause gefunden: „Damals war hier noch nicht viel los. Am Parkplatz sind maximal zwei Autos gestanden. Seit dem hat sich viel verändert.“ 

Er lässt 50 Jahre Revue passieren: Was einst ein Kaffeehaus war, wurde für viele Jahre zu einer Autowerkstatt, heute beherbergt das Gebäude einen Supermarkt. „Die Zeit vergeht schnell. Plötzlich ist man in Pension“, sinniert Massinger. Sein ganzes Wiener Leben hat er hier verbracht. Ein gutes Leben. Die beiden Kinder, heute 49 und 50 Jahre alt, sind hier groß geworden. Viele Kinder, die vor Jahren die elterliche Wohnung verlassen haben, kehren nun wieder in die Wohnungen zurück. „Es gefällt ihnen hier einfach besser“, erklärt Massinger.

Gemeinschaft im Wohnbau

Natürlich war nicht immer alles perfekt: Neumieter brauchten Zeit, sich in die Gemeinschaft einzugewöhnen. Da hat es immer wieder Diskussionsbedarf gegeben. Auch so manchen Streit gab es, weiß der Delegierte Massinger, als Vertreter der Genossenschaftsmitglieder, zu berichten: „Etwa mit einem Hundebesitzer im Wohnbau. Oder die Diskussion über offene Fenster im Stiegenhaus. Aber das hat sich immer alles geregelt.“ 

Sicherlich eine Zäsur war die Generalsanierung des Wohnquartiers Anfang der 2000er Jahre. Um 4,6 Millionen Euro wurden die Wohnhäuser thermisch-energetisch auf Vordermann gebracht. Positiver Effekt dabei: Durch die Sanierung ist es zu einem intensiven Austausch in der Bewohnerschaft gekommen. Das hat die Wohngemeinschaft gestärkt. Und durch die Miteinbeziehung in die Wohnhaussanierung wurde die Bewohnerzufriedenheit merkbar gefördert.

„Wir wurden ausführlich über die Sanierungsmaßnahmen informiert und haben auch unsere Wünsche einbringen können, etwa bei der Auswahl der Fenster“, erinnert sich Massinger. Am Ende entstand eine klassische Win-Win-Situation: Die Sanierung hat nicht nur durch die Wärmedämmung und Heizungsumstellung eine enorme Kostenersparnis für Jeden gebracht, durch die Zusammenarbeit ist auch die Zufriedenheit der Bewohner weiter gestiegen.

Heute ist selbst jener kleine Spielplatz, der in den 70er Jahren auf Eigeninitiative der Bewohner entstanden ist, zu einem Spielparadies angewachsen. Mittwochs treffen sich die Damen des Wohnbaus zur Kaffeerunde. Massinger: „Ich habe hier ein sehr angenehmes Leben verbracht und verstehe mich gut mit den Nachbarn. Zusammengehörigkeit ist wichtig. Vor allem wenn man älter wird.“ 

Fotos: Sozialbau, Melzer

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50 Jahre mit Bestand - Jubiläum gefeiert

50 Jahre mit Bestand - Jubiläum gefeiert
50 Jahre genossenschaftliches Wohnen in der Anton-Krieger-Gasse 109-121 muss gefeiert werden. Auch das für die Spätsommerzeit doch recht kühle Wetter konnte da dem freudigen Zusammenkommen der Bewohner keinen Abbruch tun.
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Die Mieter packten selbst an und organisierten sich ein Come-Together. Höhepunkt war dabei die Präsentation eines von Mitbewohner Herbert Link in liebevoller Detailarbeit erstellten filmischen Streifzuges zur geschichtlichen Entwicklung des Grätzels rund um die Anton-Krieger-Gasse. Ein tolles Fest für ein außergewöhnliches Jubiläum.

Fotos: Herbert Link

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Vom Stellenwert gemeinnütziger Wohnungen

Vom Stellenwert gemeinnütziger Wohnungen
Leistbares Wohnen ist ein Dauerbrenner. Das rasante Bevölkerungswachstum hat die Nachfrage nach kostengünstigen Wohnungen in Wien zuletzt recht deutlich ansteigen lassen. Gemeinnützige Wohnungsunternehmen sind Garanten für erschwinglichen Wohnraum - mit deutlich günstigeren Wohnungsmieten.
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Laut Statistik Austria beläuft sich die durchschnittliche Miete im gemeinnützigen Wohnbau in Wien auf sieben Euro pro Quadratmeter und Monat (inkl. Betriebskosten und Umsatzsteuer) und liegt damit um mehr als ein Viertel unter dem Niveau von privaten bzw. gewerblichen Vermietern (8,9 Euro pro Quadratmeter und Monat). Noch günstiger kommen die SOZIALBAU-Wohnungen – und zwar mit Mietkosten von nur 6,7 Euro pro Quadratmeter und Monat.

Die Bewohner gemeinnütziger Wohnungen profitieren nicht nur von vergleichsweise günstigen Mieten, sie sind in den letzten Jahren auch deutlich gedämpfter angestiegen. Während sich die privaten Hauptmieten zwischen 2010 und 2016 um 29 Prozent erhöht haben, sind die gemeinnützigen Mieten mit einem Plus von 19 Prozent nur etwas mehr als die Inflationsrate angestiegen.

Durch die deutlich unter Marktniveau liegenden Mieten ersparen sich die Bewohner von gemeinnützigen Wohnungen in Wien im Durchschnitt rund 1.600 Euro pro Wohnung und Jahr, die sie zusätzlich zahlen müssten, wenn sie bei privaten bzw. gewerblichen Vermietern wohnen würden. Noch deutlicher fällt die Entlastung für die SOZIALBAU-Mieter aus. Sie ersparen sich 1.800 Euro im Jahr.

Die Gemeinnützigen bieten aber nicht nur ihren rund 400.000 Bewohnern auf Wiener Ebene leistbare Wohnungen. Durch ihr starkes Gewicht am Mietsektor und den preisgünstigen Mieten tragen sie auch zu einer wirksamen Kostendämpfung am gesamten Wohnungsmarkt bei.

Dieser Kostenvorteil ist ganz wesentlich auf die Bestimmungen des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes zurückzuführen. Gemeinnützige Wohnungsunternehmen wie die SOZIALBAU AG haben sich an die strengen Preisbildungsvorschriften des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes zu orientieren. Die Miete hat dabei angemessen zu sein und darf nicht höher aber auch nicht niedriger sein als zur Deckung aller Kosten. Die erwirtschafteten Erträge, denen gesetzlich enge Grenzen gesetzt sind, werden zur Kostensenkung in die Errichtung neuer günstiger Wohnungen eingesetzt. Durch die sozial gebundene Mietpreisregelung ist daher spekulative Gewinnerzielung im gemeinnützigen Wohnbau nicht möglich – im Gegensatz zum privaten bzw. gewerblichen Wohnbau.

Mit über 51.000 Wohnungen und einem Anteil von 7,5 Prozent am gesamten Wiener Wohnungsmarkt ist die SOZIALBAU AG das weitaus größte gemeinnützige Wohnungsunternehmen. Insgesamt machen die Wohnungen der Gemeinnützigen auf Wiener Ebene einen Anteil von 26 Prozent des gesamten Mietwohnungsbestandes aus.

Foto: Shutterstock

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Tipps: Vorbereitet für den Winter

Tipps: Vorbereitet für den Winter
Die Tage werden kürzer, die Außentemperatur sinkt, der Winter naht. Was sollte für die kalte Jahreszeit vorbereitet werden? Auch in der Wohnung ist es angeraten einige Dinge zu beachten, auch hier gilt es „winterfit“ zu machen. Tipps von SOZIALBAU-Techniker Rudolf Armbruster.
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Fenster pflegen

Die Fenster verrichten ihren Zweck von uns oft unbemerkt und selbstverständlich, aber auch sie benötigen unsere Zuwendung. Die Pflege und Wartung obliegt ja dem Wohnungsnutzer. Vor dem Winter sollten daher die Fenster und Außentüren gewartet werden. Nach einer gründlichen Reinigung der Flügel und des Fensterstockes, wird ein geeignetes Pflegemittel auf die umlaufenden Gummi- oder Silikondichtungen aufgetragen, damit diese geschmeidig werden und wieder gut anliegen, um die Winterstürme draußen zu halten. Die Entwässerungsschlitze im unteren Bereich des Fensterstockes werden gereinigt, um einen Rückstau und somit einen Nässeeintritt zu vermeiden.

Fenster & Türen warten

Die beweglichen Teile der Verriegelung (sie sind am geöffneten Fenster- oder Türflügel zu sehen), sollten mit säurefreiem Schmiermittel versehen werden, um ein einwandfreies Funktionieren der Mechanik zu garantieren. Eine unter dem geöffneten Flügel aufgelegte alte Zeitung verhindert Ölflecken am Boden! Um die Lebensdauer zu erhöhen und ein einwandfreies Funktionieren der Fenster und Türen zu gewährleisten, sollten diese alle 2 Jahre von einem Fachmann eingestellt und gewartet werden. 

Heizkörper entlüften

Um die volle Heizleistung zu erreichen, ist es vor Beginn der Heizperiode auch angebracht, die Heizkörper zu entlüften.

Entfeuchtung

Kellerräume, die in der heißen Jahreszeit wegen Kondensatbildung nicht gelüftet werden sollten, können jetzt richtig durchgelüftet werden. Aber auch die Wohnräume sollten einer gründlichen Entfeuchtung unterzogen werden. Dazu eignen sich kühle, windige Tage. Durch kurzzeitiges Öffnen aller Fenster und Außentüren, ist es möglich die Raumluft schnell auszutauschen und die darin enthaltene, im Sommer „angesparte“ Luftfeuchte nach außen zu transportieren. Dieser Vorgang sollte mehrmals hintereinander wiederholt werden.

Aufgrund der Sommerfeuchte empfiehlt es sich, Schränke - insbesondere Kleider- und Wäscheschränke -  zu öffnen, um auch hier wieder ein reduziertes, normales Feuchteverhältnis zu schaffen.  Bei dieser „Grundlüftung“ ist ein Hygrometer hilfreich und zeigt den Erfolg. 

Ein wichtiges Thema ist auch die Wohnungslüftung. Sollten Sie im Bad, WC und Wohnzimmer Zu- bzw. Abluftöffnungen (mit oder ohne Motor) haben, ist es unerlässlich, diese frei zu halten und die Filter regelmäßig zu tauschen oder zu waschen. Dadurch vermeiden Sie Kondensat und Schimmelbildung in den Räumen. Im Fensterstock integrierte Zuluft-Öffnungen können mittels Staubsauger gereinigt werden. Bei guter Wartung gewährleisten diese „Öffnungen“ einen ständigen Abtransport der in der Wohnung durch Kochen, Waschen, Duschen oder Baden produzierten Feuchtigkeit und tragen somit wesentlich zu einem gesunden Raumklima bei. Trotzdem sind regelmäßige Stoßlüftungen unerlässlich, um auftretende hohe Luftfeuchtigkeitswerte abzubauen. Wenn das Fenster „schwitzt“, will es geöffnet werden! 

Foto: Shutterstock

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Junge Malerinnen und Maler prämiert

Junge Malerinnen und Maler prämiert
Tolle Preise gab es für die TeilnehmerInnen des SOZIALBAU-Malwettbewerbes.
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Die SOZIALBAU hat junge Malerinnen und Maler aufgerufen, ihr Wohnhaus, die Familie oder Abenteuer am Spielplatz in kleinen Kunstwerken festzuhalten. Gewonnen haben: 

Gloria (6, Wien 22), Paula (5, Wien 22), Greta (3, Wien 22), Abrar (14, Wien 21), Noémi (10, Wien 22), Mona (8, Wien 19), Mahdi (11, Wien 22), Lara (5, Wien 22), Kilian (5, Wien 17) und Hendrik (11, Nieheim).

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