Anleihe der SOZIALBAU AG (10/2015)

SOZIALBAU AG begibt 35 Millionen Anleihe

Die WOFIN, eine Tochtergesellschaft der mehrheitlich von der SOZIALBAU AG kontrollierten Urbanbau GesmbH, begibt eine Anleihe im Volumen von 35 Millionen Euro.
In einer Stückelung von 350 Teilschuldverschreibungen zu je EUR 100.000 gelangt die Anleihe mit Ende Oktober 2015 in den Geregelten Freiverkehr der Wiener Börse. Den Anlegern winkt bei einer Laufzeit von 20 Jahren endfällig eine Fixverzinsung von 2,20 Prozent. Die Teilschuldverschreibungen sind durch erstrangige Pfandrechte hypothekarisch besichert, frei und unbeschränkt handel- und übertragbar. Die Besicherung erfolgt über ausgewählte Liegenschaften aus dem SOZIALBAU-Verbund, Lead Manager ist die Erste Group Bank AG. Von der deutschen Ratingagentur "Creditreform" gibt es für die Anleihe die Bestnote AAA. Das zeigt die allerbeste Güte, die KundInnen können sich auf die Sicherheit einer wirtschaftlich und organisatorisch ausgezeichnet aufgestellten Unternehmensgruppe verlassen.

Geldmittel für den Wohnbau von Investoren statt von Banken.


"Mit Anleihen stabilisieren wir langfristig die Durchschnittsverzinsung des Unternehmens und können so die Umsetzung neuer Wohnprojekte mit niedrigen Mieten sicher stellen". erläutert SOZIALBAU-Vorstand DI Dr Bernd Riessland. Momentan geht es um die Finanzierung von mehr als 1000 neuen Wohnungen. "Die Liegenschaften sind bereits gekauft, derzeit beschäftigen wir uns mit Fragen der Flächenwidmung und Planung", so Riessland. Bankenfinanziertes Kapital ist nicht nur teuer, durch zahlreiche Bankenregulative wie Bassel III ist es auch immer schwieriger zu bekommen. "Mit den Anleihen wenden wir uns direkt an Investoren", so Riessland. "Ziel ist es, unsere Bonität und Qualität direkt dem Kreis der Anleger bekannt zu machen und uns als sicherer Partner zu positionieren."

Bisher gute Erfahrungen mit der Finanzierung über Anleihen.

Bereits 1996 wurde ein Wohnbau-Projekt der SOZIALBAU AG in der Wagramer Straße 23 erstmals mittels Anleihe finanziert. Die 100-Millionen-Schilling-Anleihe brachte den Investoren damals eine Verzinsung von 6 Prozent pro Jahr. Für die MieterInnen gab es durch diese innovative Form der Finanzierung einen Kostenvorteil von 4,6 ÖS/ m2. Zuletzt  begab der SOZIALBAU - Verbund 2013 eine weitere grundbücherlich besicherte Anleihe im Gesamtvolumen von 20 Mio Euro, einer Laufzeit von 12 Jahren und einer Stückelung von 100.000 Euro. Der Corporate Bond bringt den Investoren eine Rendite von 3 Prozent effektiv, die MieterInnen profitieren von einem Kostenvorteil von 0,7 €/ m2. Mit dieser Anleihe wurden 4 Wohnbauprojekte finanziert.

Die SOZIALBAU-Gruppe, ein wirtschaftlich solider  und verlässlicher Partner.

Die SOZIALBAU AG ist das größte privatwirtschaftlich geführte gemeinnützige Wohnungsunternehmen Österreichs und mit rund 50.000 Wohnungen der größte heimische Hausverwalter.  Beim Eigenkapital weist die SOZIALBAU AG mit einer Rentabilität von 5,6 Prozent eine exzellente Performance auf, mit der man sich im gemeinnützigen Sektor auch international sehen lassen kann. Ende 2014 betrug die Eigenmittelquote 49,74 Prozent. Von den damals 208 Mio. Eigenmittel stecken laut Generaldirektor Dr. Herbert Ludl 46 Prozent in Grundstücken, 30 Prozent in Instandhaltungsvorhaben und 24 Prozent in Bau- und Bauzwischenfinanzierungen.
Die Bilanzsumme der SOZIALBAU AG beträgt 2014 laut Geschäftsbericht 558,0 Mio Euro.

 


Suche: