Einrichten: Böse Überraschungen vermeiden

Oft sind es kleine Fehleinschätzungen oder Missgriffe, die zu gravierenden, mitunter kostspieligen Folgewirkungen führen. Ein paar Zentimeter vermessen, den Keller einfach voll gestellt – und schon ist ein Unglück passiert. Im Folgenden haben wir eine kurze Tipp-Hitliste zusammengestellt, deren Beachtung sich schon in zahlreichen Fällen gelohnt hat.

  • Bevor Sie Ihre Möbel liefern lassen, bestehen Sie auf die Abnahme von Naturmaßen. Weder bei neuen noch bei alten Wohnungen stimmen die Einrichtungspläne auf den Zentimeter genau. Eine erste Gelegenheit hiezu haben Sie bei der Besichtigung im Rahmen unserer „Tage der Offenen Tür.“ Maßband und Papier nicht vergessen!
  • Denken Sie bei Ihrer Einrichtungsplanung daran, Heizungselemente frei zu lassen und auch die Außenmauern nicht mit Einbaumöbeln zu verbauen – diese brauchen genügend Luft zum Atmen. Bei Nichteinhaltung riskieren Sie Schimmelbildung und gefährden Sie das gesamte Raumklima. Übrigens: Auch schwere Vorhänge vor den Heizkörpern bringen Ihr Raumklima aus dem Gleichgewicht.
  • Kellerabteile haben eine Funktion zur Lagerung „nicht alltäglich gebrauchter Mittel und Gegenstände.“ Empfindliche Objekte sollten Sie dabei niemals direkt auf dem Boden lagern (es kann einmal ein Wasserschaden eintreten). Gewiefte Praktiker belegen den Boden zuerst mit einer Norm-Holzpalette. Sollten Sie im Kellerabteil einen eigenen Stromanschluss (etwa für eine Kühltruhe) überlegen, klären Sie bitte die technischen Voraussetzungen unbedingt mit Ihrer Hausverwaltung!
  • Abstellräume in der Wohnhausanlage sind gemeinschaftliche Flächen mit zweckbestimmter Nutzung etwa für Kinderwagen, Fahrräder u.ä. Bevor Sie solche Gegenstände dort deponieren überprüfen Sie bitte, ob diese auch in Ihrer Haushaltsversicherung inkludiert sind.
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