Loggienverbau: Alle Details berücksichtigen

Der Verbau von Loggien – zumeist ihre Verglasung – ist eine beliebte Form, Freiräume neu zu nutzen bzw. zusätzlichen Wohnraum zu gewinnen. Dabei gilt es allerdings, eine Reihe technischer und administrativer Details zu berücksichtigen. Eine falsch angebrachte Verglasung beispielsweise kann den angestrebten Zweck weit verfehlen. Für einen Loggienverbau ist eine "Bauanzeige" bei der Baubehörde notwendig, Sie erweitern damit Ihre Wohnnutzfläche – was eine Änderung im Heizkostenschlüssel zur Folge haben kann. Bei einer Wohnungsrückgabe besteht für einen Loggienverbau grundsätzlich keine Ablösepflicht.

  • Aufgrund solcher und vieler weiterer Details sind neue Loggienverbauten ausnahmslos genehmigungspflichtig! Auf Anfrage erhalten Sie von uns ein erläuterndes Merkblatt, unterzeichnen eine so genannte "Verpflichtungserklärung" und erhalten dann die schriftliche Bewilligung Ihrer Bauvereinigung.
  • Haben Sie Ihre Loggia bereits ohne Genehmigung verbaut, dann sollten Sie diesen Bewilligungs-Vorgang in eigenem Interesse rasch nachholen. So stehen Sie auf einer juristisch einwandfreien Basis. 

Unsere Extra-Tipps:

  • Ein idealer Zeitpunkt für den Verbau Ihrer Loggia ergibt sich im Zuge von Sanierungsmaßnahmen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Hausverwaltung, ob ein derartiges Projekt für Ihr Wohnhaus vorgesehen ist. Hausverwalter beraten Sie überdies mit viel Erfahrung bezüglich der technischen Vorgangsweise und über alle notwendigen Formalitäten.
  • Der Loggiaverbau ist kein Fall für Selbstbauer oder "aushelfende Kräfte". Es lohnt sich, bewährte und konzessionierte Fachbetriebe zu beauftragen. Diese nehmen Ihnen in der Regel zudem die notwendigen Behördenwege ab.  

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