Qualität fürs Wohnen und die Umwelt

Um leistbaren und qualitätsvollen Wohnraum über Generationen zu erhalten, ist gewissenhaften Bestandspflege erforderlich. Dazu wird die Sanierung der Wohnhausanlagen – wo immer es möglich ist - gesamtheitlich und umfassend durchgeführt. Zur thermischen Sanierung von Fassaden, Decken, Fenstern etc. kommen meist noch der Einbau einer neuen Heizung, die Modernisierung von sanitären und elektrischen Einrichtungen, die Installation von SMAT-Fernsehen oder der Zubau von Balkonen. Wenn es um die Verbesserung der Wohnqualität geht, wird auch immer wieder die Möglichkeit des nachträglichen Aufzugseinbaus geprüft.

Eine weitere Besonderheit: Für jedes größere Sanierungsvorhaben wird ein Techniker aus der Abteilung FMTD (Facility Management Technische Dienste) abgestellt, der die Bewohner laufend persönlich informiert. Eine groß angelegte Kooperation zugunsten eines langen, hochwertigen und kostengünstigen Wohnhauslebens.

Diese ganzheitliche Vorgangsweise schafft hohen Wohnkonform. Er soll dem Qualitätsstandard im Neubau möglichst nahekommen. 

In den letzten 20 Jahren wurden im Bereich der SOZIALBAU AG 216 Objekte mit 20.247 Wohnungen umfassend, vor allem auch thermisch saniert – dies bedeutet Investitionen im Ausmaß von über 269 Mio. Euro. Ein Aufwand, der sich jedoch auch anders berechnen lässt: Mit einer durchschnittlichen Reduktion des Heizwärmebedarfs um 80 bis 100 kWh pro m2 und Jahr, oder mit den Abbau von jährlich 42.000 Tonnen CO2-Emissionen, die sonst in die Luft gelangen. Diese Menge entspricht jener, die 26.000 PKWs mit je 10.000 gefahrenen Jahreskilometern produzieren.