Mit einer spannenden Licht-Intervention fand die Biennale 2026 Einzug in die Spallartgasse.
Der Jutta-Steier-Park des Stadtquartiers in der Spallartgasse in Wien-Penzing stand im Mittelpunkt einer im Rahmen der Klima Biennale veranstalteten Kunst-Kooperation. Mit Licht für Vielfalt wurde eine temporäre lichtbasierte Intervention des Dusts Institute präsentiert. Das Projekt untersucht, wie künstliches Licht urbane Ökosysteme beeinflusst und wie bereits kleine Veränderungen im Lichtdesign die nächtliche Biodiversität unterstützen können.
Heute sind die meisten städtischen Räume dauerhaft beleuchtet, was zum globalen Phänomen der Lichtverschmutzung beiträgt. Obwohl künstliche Beleuchtung eine wichtige Rolle im öffentlichen Leben spielt, kann sie das Verhalten vieler nachtaktiver Arten stören – insbesondere von Insekten wie Nachtfaltern, die stark auf bestimmte Lichtwellenlängen reagieren. Im Jutta-Steier-Park wurden dafür bestehende Parkleuchten temporär mit speziell entwickelten optischen Filtern ausgestattet werden, die jene kurzwelligen Lichtanteile reduzieren, die Insekten besonders stark anziehen, während gleichzeitig ausreichend Licht für Besucher:innen des Parks erhalten blieb.